auf /hier via Buchreport.de
"Statt Trägersysteme und Vertriebswege ideologisch zu überhöhen, hätten wir nüchtern kaufmännisch sagen müssen: O.k., wenn die Leute Musik in Form einer digitalen Datei haben wollen, dann gestalten wir eben diesen neuen Vertriebsweg ..."
Auf dieser Erfahrung könnte man 'lernen' - (im Sinne von Verhalten ändern)
"Der Wert, mit dem sie [die Buchbranche] handeln, ist die Literatur selbst, also die kreativen Ideen und die Geschichten. Um dieses Kernprodukt sind Strukturen entstanden, die auf einem primär haptischen Selbstverständnis aufbauen, die auch zum großen Teil sinnvoll waren und noch sind. Aber es wäre ein Fehler, zu glauben, dass man diese Strukturen, etwa durch kulturpolitische Maßnahmen, verteidigen könnte, wenn das Verhalten der Kunden sich ändert ..." mehr
Und der Lernprozess geht weiter, muss weiter gehen ... in der Musikbranche, in der Buch-, Magazin- oder zeitschriften-Branche, usf.
Die einen wollen und werden aktiv mitgehen, mitgestalten. Andere warten bis sie irgendwann einmal eingeladen werden und mitmachen dürfen und wiederum andere 'machen ihr Ding' bis zum bitteren Ende.
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Thursday, September 04, 2008
Dieter Gorny: Was die Buchbranche aus den Erfahrungen der Musikbranche lernen könnte
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